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Strafarbeitshilfe xD

Eine Freundin musste eine Strafarbeit für einen Lehrer schreiben, über den ich shcon einiges gehört hatte, und den ich shcon immer mal so richtig in die Pfanne hauen wollte. In der Strafarbeit ging es hauptsächlich darum, warum Lehrer Respektspersonen sind. Nunja ich hoffe man rutscht auf der Ironie nicht aus

Hier also mein aus ihrer Sicht geschriebener Text:

 

Ich schreibe diesen Aufsatz als eine Strafarbeit von Herrn Clausen, wie Sie als seine Kollegen sicher bereits wissen. Im Zuge dessen hat er sie sicherlich auch über die Hintergründe dieser Aufgabe in Kenntnis gesetzt. Ich möchte an dieser Stelle allerdings zunächst meine Sicht dieses Ablaufs schildern, bevor ich zum eigentlichen Thema komme.

Herr Clausen hat mir eine Aufgabe gestellt, die ich zugegebenermaßen nicht korrekt lösen konnte. Ich habe dann zunächst auf die Hilfe von mehreren Freunden zurückgegriffen, die allerdings allesamt ebenfalls keine Lösung erbringen konnten. Herr Clausen bezeichnete die Aufgabe als sehr leicht, was mich annehmen ließ, dass sie lösbar ist. Aber das ist sie mitnichten. Ich habe dann als letztes Mittel das Internet zu Rate gezogen, wo man zu dieser Aufgabe auch auf Anhieb sehr viel Material findet. Am Ende des Textes finden Sie zwei Links zu einer Internetseite, wo sowohl der mathematische, als auch der grafische Beweis  einwandfrei dargelegt sind.

Als ich Herr Clausen mitteilte, dass ich seine Aufgabe nicht lösen konnte, weil sie bewiesenermaßen unlösbar ist, wollte er mir dafür eine 6 als nicht erbrachte Leistung eintragen, was ich, wie sie vielleicht verstehen werden,  als ungerechtfertigt empfand, da ich mich wirklich bemüht hatte, eine Lösung zu finden. Daraufhin bat ich Herrn Clausen, die Lösung der Aufgabe vorzuführen. Als Herr Clausen aber ebenfalls keine Lösung finden konnte sah ich darin einen Beweis für die Richtigkeit meiner Arbeit, und wies Herrn Clausen auch auf selbiges hin. Herr Clausen und ich verwickelten uns daraufhin in eine kurze Diskussion, die meinen Ausschluss aus der Unterrichtsstunde, sowie folgenden Aufsatz zur Folge hatte.

Warum sind Lehrer Respektspersonen?

Zunächst muss man einem Lehrer zu Gute halten, dass er sich während seiner gesamten Laufbahn mit mehr oder minder lernfaulen bis lernunwilligen und teilweise pubertierenden Kindern und jugendlichen beschäftigt und dabei nie den Spaß an seiner Arbeit verliert und die Schüler immer mit der angebrachten Geduld auf dem rechten Lernweg führt. Als Lehrer geht man nach seinen besten Möglichkeiten auf seine Schüler ein und versucht jedem einzelnen von ihnen das Fachwissen für ihre Ausbildung bestmöglich zu vermitteln. Dabei muss man natürlich auch das Beispiel von Herrn Clausen heranziehen, der sich sogar die Mühe macht, für jeden seiner Schüler eine Klausur zu generieren, die dessen individuellen Fähigkeiten entspricht, und trotzdem den Leistungsanforderungen entspricht. Lehrer verdienen sich ihren Respekt, da sie nach jahrelangem Studium und pädagogischer Ausbildung nicht vergessen, dass sie selbst einst die Schulbank drücken mussten und sich daher in die Schüler hineindenken und Verständnis aufbringen können. Sie können einwandfrei differenzieren, ob ein Schüler sie persönlich angreift, oder einfach nur ehrliches Interesse zeigt. Desweiteren sind sie ständig der Kritik der Schüler ausgesetzt, für die jeder kleinste Schreibfehler an der Tafel schon eine Erbsünde darstellt. Doch auch dies tragen sie mit Fassung und Geduld, da sie wissen, dass ein einzelner Schüler noch so schlau sein mag, viele zusammen dagegen eine Ignoranz sondergleichen an den Tag legen können. Daher behandeln sie ihre Schüler jederzeit mit der gebotenen Nachsicht und können auch im Guten darüber lachen. Der Beruf des Lehrers setzt eine starke Persönlichkeit voraus, wenn man bedenkt, dass man sich jeden Tag aufs Neue den Launen der früh- bis spätpubertären Heranwachsenden aussetzt, und daran seine Freude finden kann. Man hat es als Lehrkraft nicht leicht heutzutage, denn man ist das Feindbild nummer eins seiner Schutzbefohlenen. In den Augen der Schüler ist der Lehrer immer noch der übermäßig strenge alte Pastor, der, den Rohrstock im Anschlag, darauf erpicht ist, den Schülern das wissen buchstäblich einzubläuen. Die dogmatisierte Schülerschaft weiß den lockeren Unterricht in dem der Lehrer allenthalben mal freundschaftlich das Klassenbuch auf den Tisch knallt oder den Lärm mit einem kurzen Pfiff unterbindet gar nicht zu schätzen.

Ein Lehrer hat als Respektsperson angesehen zu werden, da er sich trotz des Wissens um die Tücken der Schülerschaar der Meute stellt und ihr ganz sanft nach und nach mit einem Lächeln auf den Lippen die Milchzähne zieht und die Augen öffnet.  Und das Tag für Tag, Jahr für Jahr, Jahrgang für Jahrgang.

 

Hier die angekündigten Links:

http://www.wer-weiss-was.de/theme113/article1552766.html

 

http://www.wer-weiss-was.de/theme113/article652354.html 

 

19.4.10 23:52

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